Individuell gedruckte Etiketten und Sticker kennzeichnen, informieren, dekorieren und machen Marken sichtbar. In dieser Warengruppe finden Sie Nassleim-Etiketten, selbstklebende Bogenetiketten und einzeln ausgestanzte Etiketten. Damit lassen sich Flaschen, Gläser, Verpackungen, Versandmaterialien, Werbemittel und viele weitere Oberflächen passend zum jeweiligen Einsatz gestalten.

Ein Etikett kann Produktname, Logo, Sorte, Pflichtangaben, Aktionshinweise oder organisatorische Informationen tragen. Sticker werden außerdem als Werbemittel, Beilage, Dekoration oder Bestandteil einer Kampagne eingesetzt. Entscheidend ist, dass Material, Klebstoff, Form und Verarbeitung zur Oberfläche und zur Nutzung passen.
Die drei Produktgruppen unterscheiden sich vor allem in der Art der Verarbeitung. Nassleim-Etiketten werden erst bei der Anwendung beleimt. Bogenetiketten besitzen bereits eine selbstklebende Rückseite und werden auf Bögen geliefert. Einzeln ausgestanzte Etiketten lassen sich separat verteilen, beilegen oder einzeln aufkleben.
Nassleim-Etiketten eignen sich besonders zur Kennzeichnung von Flaschen, Gläsern und Konserven. Die Rückseite wird bei der Verarbeitung mit Leim versehen, häufig mithilfe einer geeigneten Etikettiermaschine. Je nach Variante stehen rechteckige, runde, ovale und flaschenbezogene Formen sowie freie Größen zur Auswahl.
Ausgewählte Nassleim-Materialien sind nass- und laugenfest und können sich bei geeigneten Reinigungsprozessen in einem Stück ablösen. Die tatsächliche Ablösbarkeit hängt jedoch von Material, Leim, Behälter, Lagerung und Waschprozess ab. Testen Sie deshalb die Kombination unter realen Bedingungen, bevor Sie eine große Auflage einsetzen.
Für eine hochwertige Produktwirkung können bestimmte Nassleim-Etiketten zusätzlich mit Heißfolienprägung ausgeführt werden. Gold- oder Silberakzente eignen sich für Markenname, Rahmen, Signet und einzelne grafische Details. Die Veredelungsfläche muss nach den technischen Vorgaben als Sonderfarbe angelegt werden.
Bogenetiketten werden auf einem Trägerbogen geliefert und lassen sich bei manueller Verarbeitung schnell entnehmen. Sie eignen sich für kleinere und mittlere Stückzahlen, Produktserien, Versand, Büroorganisation, Verkaufsaktionen, Verpackungen und Give-aways. Mehrere Etiketten liegen übersichtlich auf einem Bogen und können nach Bedarf verwendet werden.
Prüfen Sie vor der Bestellung, ob Papier oder Folie, Klebkraft und Oberflächenwirkung für Ihr Vorhaben passen. Ein Etikett, das auf glattem Karton gut haftet, kann auf rauem, stark gekrümmtem, fettigem, staubigem oder feuchtem Untergrund anders reagieren. Reinigen Sie die Klebefläche und führen Sie bei kritischen Anwendungen einen Hafttest durch.
Einzeln ausgestanzte Sticker werden nicht als kompletter Bogen oder Rolle, sondern als separate Exemplare geliefert. Dadurch sind sie ideal zum Verteilen, Beilegen, Auslegen und Versenden. Sie können als Produktaufkleber, Logo-Sticker, Aktionssticker, Messebeilage oder Zugabe zu Bestellungen verwendet werden.
Die einzelne Kontur macht den Sticker sofort greifbar und erhöht seine Wertigkeit als Werbemittel. Für gute Handhabung sollten sehr filigrane Spitzen, schmale Stege und komplizierte Innenausschnitte vermieden werden. Runde, ovale, rechteckige oder klar aufgebaute freie Formen lassen sich meist leichter ablösen und sauber aufbringen.
Rechteckige Etiketten bieten viel Raum für Text, Zutaten, Adressen und Barcodes. Runde Formen eignen sich für Deckel, Siegel und kompakte Logos. Ovale Etiketten wirken klassisch und passen häufig gut auf Flaschen oder Gläser. Eine freie Kontur kann Markenformen, Figuren oder Symbole aufnehmen.
Die Größe muss zur verfügbaren Klebefläche und zur Informationsmenge passen. Messen Sie die reale Oberfläche und berücksichtigen Sie Rundung, Kanten, Sicken und Verschlüsse. Bei stark gekrümmten Behältern können große oder steife Etiketten Falten bilden beziehungsweise sich an den Rändern lösen.
Die Auswahl eines Etiketts beginnt beim Untergrund. Glas, Metall, Karton, lackierte Flächen und verschiedene Kunststoffe besitzen unterschiedliche Oberflächenenergien. Auch Temperatur, Feuchtigkeit, Fett, Staub und mechanische Beanspruchung beeinflussen die Haftung. Ein allgemeines Etikett ist deshalb nicht automatisch für jede Anwendung geeignet.
Beachten Sie, ob das Etikett nur innen, zeitweise außen, dauerhaft außen, gekühlt, tiefgekühlt oder unter Feuchtigkeit eingesetzt wird. Für Lebensmittel, Textilien oder chemisch beanspruchte Produkte gelten zusätzliche Anforderungen. Verwenden Sie nur eine Variante, deren Produktbeschreibung die konkrete Anwendung ausdrücklich abdeckt.
Ein gutes Etikett verbindet Wiedererkennung und Information. Platzieren Sie Logo und Produktname deutlich, ordnen Sie weitere Angaben in einer klaren Hierarchie und halten Sie ausreichend Abstand zur Schnittkontur. Kleine Etiketten benötigen reduzierte Inhalte und robuste Schriftgrößen.
Bei transparenten Materialien kann der Untergrund die Druckfarben sichtbar beeinflussen. Bei metallischen oder stark farbigen Oberflächen gilt dasselbe. Wenn Weißdruck auswählbar ist, muss die weiße Hinterlegung nach den produktspezifischen Vorgaben separat angelegt werden.
Produktetiketten können rechtlich vorgeschriebene Angaben enthalten. Welche Informationen notwendig sind, hängt von Produktart, Vertriebsgebiet und Verpackung ab. Dazu können beispielsweise Herstellerdaten, Inhaltsmenge, Zutaten, Allergene, Warnhinweise, Chargenkennzeichnung oder Entsorgungshinweise gehören. Die inhaltliche und rechtliche Prüfung liegt beim Inverkehrbringer.
Barcodes, QR-Codes und Datamatrix-Codes benötigen ausreichend Größe, Kontrast und Ruhezone. Platzieren Sie Codes nicht über Kanten, starke Rundungen oder unruhige Motive. Testen Sie das final exportierte Druck-PDF und einen Ausdruck in Originalgröße mit den vorgesehenen Lesegeräten. Ein optisch plausibler Code ist nicht automatisch technisch gültig.
Nutzen Sie die Druckvorlage des ausgewählten Produkts. Sie enthält Endformat, Beschnitt, Sicherheitsabstand und gegebenenfalls Stanzkontur oder Veredelungsbereiche. Die sichtbare Kontur darf nicht mit einer selbst gezeichneten Linie verwechselt werden, die später ungewollt mitgedruckt wird.
Bei freien Formen sollte die Kontur geschlossen, eindeutig und technisch sauber aufgebaut sein. Sehr enge Innenwinkel, haarfeine Stege und unnötig viele Ankerpunkte können die Verarbeitung erschweren. Vereinfachen Sie die Form, ohne den Wiedererkennungswert zu verlieren.
Halten Sie Texte und wichtige Details deutlich von der Kontur entfernt. Kleine produktionsbedingte Toleranzen fallen bei schmalen Rahmen oder exakt zentrierten Randlinien besonders stark auf. Flächige Hintergründe sind in diesen Fällen robuster.
Die Oberfläche sollte sauber, trocken und frei von Staub, Öl und Trennmitteln sein. Bringen Sie selbstklebende Etiketten möglichst bei der empfohlenen Verarbeitungstemperatur auf und drücken Sie sie gleichmäßig an. Die endgültige Haftkraft kann sich erst nach einer gewissen Zeit entwickeln.
Lagern Sie unbenutzte Etiketten trocken, staubgeschützt und ohne extreme Temperaturwechsel. Direkte Sonneneinstrahlung und hohe Luftfeuchtigkeit können Trägermaterial, Klebstoff und Druck beeinflussen. Nassleim-Etiketten benötigen zusätzlich einen geeigneten Leim und einen abgestimmten Verarbeitungsprozess.
Wählen Sie zunächst Nassleim-Etiketten, selbstklebende Bogenetiketten oder einzeln ausgestanzte Etiketten. Legen Sie anschließend Form, Größe, Material, Auflage, Druck und verfügbare Veredelungen fest. Laden Sie die zur gewählten Variante passende Druckdatei hoch und prüfen Sie vor dem Abschluss alle Angaben.
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Sie umfasst Nassleim-Etiketten, selbstklebende Bogenetiketten und einzeln ausgestanzte Etiketten. Rollenetiketten bilden eine separate Hauptwarengruppe.
Nassleim-Etiketten werden bei der Verarbeitung auf der Rückseite beleimt. Selbstklebende Varianten besitzen bereits eine Klebstoffschicht auf einem Trägermaterial.
Die Form richtet sich nach Oberfläche, Informationsmenge und Gestaltung. Rechteckige Formate bieten viel Platz, runde und ovale wirken kompakt, freie Konturen erhöhen die Aufmerksamkeit.
Ja. Nassleim-Etiketten eignen sich je nach Variante für Flaschen, Gläser und Konserven. Messen Sie die Klebefläche und prüfen Sie Behälter, Leim und Waschprozess.
Nein. Wasser- und Witterungsbeständigkeit hängen von Material, Druck, Klebstoff und Verarbeitung ab. Wählen Sie nur ausdrücklich dafür ausgewiesene Produkte.
Erstellen Sie eine geschlossene Kontur nach den Vorgaben der Druckvorlage und halten Sie wichtige Inhalte im Sicherheitsbereich. Technische Linien dürfen nicht versehentlich mitgedruckt werden.
Ja, wenn Größe, Kontrast und Ruhezone stimmen. Prüfen Sie jeden Code aus dem finalen PDF und mit einem Ausdruck im Originalformat.